Samstag, 15. Oktober 2011

Plus - Minus - Null


Minus-Grade - Bodenfrost ...


... und minus 1 UVO ...


... nach der Anleitung von Drops-Design - Nr. 133-5.


Ups - kann frau auch auf links tragen.


So ist die Weste nun aber richtig herum ...


... und verschenkt - Mohair gehört heute nicht mehr zu meinen Wollfühlmaterialien.


- 1 UVO + neue Wolle = Plus-Minus-Null! ;-)

Es tauchte letztens die Frage auf ob die Wolle nicht am Klettband der tollen Wolle-Rolle hackt?
Ich nehme mein Strickzeug immer heraus und das das Knäuel an der Seite heraus laufen  -
bisher keine unangenehmen Verklettungen!


Nun schau ich weiter beim Stricken aus dem Fenster ...


... und hoffe heute Nachmittag steht noch
der Strommast und unsere Kastanie!

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Stricktuch an Hagebutte ...


... das war jetzt zwar optisch nett -
aber nun darf ich 2 - 3 Ziehfäden vernähen.


Dieses Hitchhiker-Tuch hatte eh schon "Bahnfehler" - 
in all den Tunneln zwischen Kassel und Mannheim 
ist mir doch ab und an eine Masche runter gefallen -
leider hatte ich keine Häkelnadel und habe sie nicht richtig gut hoch gerettet! :-(
Wärmt mich aber trotzdem gut auf meinen Hunderunden! :-))


Und dann habe ich mir mal ein ur-uraltes Strick-UVO hervor geholt -


- die Postleitzahl des Herstellers ist noch 4-stellig!!!

Da ich aber nicht mehr wusste nach welcher Anleitung ich damals stricken wollte -
habe ich mir hier bei Drops Design mal etwas Neues heraus gesucht.


Das sieht jetzt etwas merkwürdig aus - mal sehen wann der "Drops" gelutscht ist! ;-)

Dienstag, 11. Oktober 2011

November-Farbkleckse

Ich möchte dieses Jahr wieder an den eher grauen Novembertagen 
Farbkleckse posten -
mein Thema lautet dieses Jahr "Häuser".


Habt Ihr Lust (wieder) mitzumachen?

Es muss nichts mit Häusern zu tun haben -
es muss auch nicht jeden Tag gepostet werden -
einfach ein paar schöne Fotos aus sonnigeren Tagen!

Dann schreibt mir doch bitte hier (jetzt oder später) einen Kommentar -
dann verlinke ich eure Blogs rechts in der Leiste unter "November-Farbkleckse".

(Wer mehrere Blogs führt - bitte mal schreiben welchen ich auflisten soll!)


Das Logo dürft ihr gern kopieren und übernehmen.

Liebe Grüsse
Jutta

Nachtrag-12.10.11 
Das ist ja super wie viele schon mitmachen möchten - das wird bestimmt schön und bunt! *freu*
Hoffe ich habe jetzt keine vergessen beim Eintragen in der Linkliste ?!? - habe mich nämlich schrecklich festgeschaut in euren Blogs - *hammer auf kopf*
die geniale Bügeleisendecken-Tasche bei Elis - der Augenschmaus bei der Stichelei mit Reetdach-Wandbehang (plastische Gaube?) -  zauberhaftes Mohn bei Helga  - Feinling bei Maria  ...

Backtag - Teil 2


 Roggenbackschrot,


warmes Wasser und Sauerteig 


und einen Quilt! ;-)


Den braucht man - meine Mutter -
um den Teig beim Gehen warm zu halten!


 Früher nur geformt und aufs Blech gelegt -
heute in Backformen damit nicht zu viel harte Kruste entsteht.


Und Teig für den neuen Sauerteig abnehmen 
und mit Salz bestreuen nicht vergessen!


Lange backen -
1/2 Std. bei 250° C anbacken 
und dann noch ca. 1 1/2 Std. bei 200° C.


Meine Mutter war nicht so zufrieden - 
das Backmehl und der der Sauerteig wären nicht
so wie früher gewesen!

Ich finde es schmeckt fast so gut wie früher - 
nur da wußten wir das nicht so zu schätzen!
Für uns Kinder backte damals die Oma noch zwei ganz kleine Brote,
die wir dann noch warm essen durften.

Wir bekamen ja aber Tag ein Tag aus immer nur dieses Schwarzbrot 
und das selbst gebackene Weißbrot mit Hefe gebacken - 
und waren damals so scharf auch gekauftes Brot .... ;-)

Backtag - war gestern!


Apfelkuchen  (Rezept hier) - Marzipankuchen (Rezept hier) und  

Probsteier Aleanentorte.

500 g Backflaumen - getrocknete über Nacht einweichen oder die soften aus der Dose nehmen,


mit Rotwein übergießen und mit 50 g Zucker zu Mus kochen. 
Das muss jetzt nicht gerade Lübecker Rotspon sein -
hatte aber keinen anderen mehr - und den Rest trinke ich jetzt! ;-)

Für den Mürbeteig 250 g Mehl, 125 g Butter, 60 g Zucker, 
1 Eigelb und 1 Prise Salz zusammen kneten und ca. 2 Stunden kühl stellen.


Inzwischen für die Füllung
12 Eigelb, 250 g Zucker und 3/4 l Sahne
im Wasserbad unter ständigem Rühren erhitzen.
(kann eine 1/2 Std. dauern!)
Diese Creme etwas abkühlen lassen.
3 - 4 Eiweiß steif schlagen unter da drunter heben.

Teig  in die Springform drücken, sodass ein 2-3-cm-hoher Rand entsteht. 
Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen und ca. 10 Minuten anbacken.

Pflaumenmus auf dem Mürbeteigboden verteilen, Creme da drüber verteilen.
Im vor geheizten Backofen (175 Grad/Umluft) 60-70 Minuten backen.
Nach 45 Minuten Backzeit die Torte mit Pergamentpapier abdecken.
Den fertigen Kuchen 5-10 Minuten im ausgeschalteten Backofen stehen
und anschließend in der Form auskühlen lassen.
Mit Schlagsahne servieren.

Im Internet fand ich folgende Erklärung für den Namen:
Aus fernen Zeiten französischer Einquartierung unter Napoleon soll dieser gehaltvolle Kuchen mit dem verballhorntem Namen stammen. Spricht man den Namen Napoleon als Adjektiv etwas breit plattdeutsch aus "nao-pou-le-aa-nisch" - dann hört man es schon: die napoleanische Torte; daraus wurde die Aleanische Torte - Aleandertorte.


Sehr empfehlen kann ich auch die Walnuss-Apfel-Tarte von Markus!



Ich hatte Sonntag das Rezept verdoppelt -
aber nur weil es für 6 Leute reichen sollte.
Die Walnüsse werden bestrichen mit Rohrzucker und Butter -
das macht es besonders lecker!!!

Sonntag, 9. Oktober 2011

Gestern waren sie noch zu viert !









Nein - die Damen waren nicht zur Samenbank - alles ganz natürlich ... ;-)

Freitag, 7. Oktober 2011

Schietbüdel-Tutorial

Ich hatte noch eine genaue Anleitung für den Schietbüdel versprochen - hier ist sie:


Der Stoff ist mit Silikon beschichtet nach/von Siggi -

(Ich habe es leider etwas zu dick gemacht - 
sehr gut abkratzen - 
deshalb stauchte der Stoff etwas unter dem Fuß - 
war mir bei Siggis Original nicht passiert!)





Stoff für die Tasche hinten rechts auf rechts falten und an 2 Seiten steppen.


Ecke einkürzen und wenden.


Nahtzugabe einschlagen.


Rundum steppen.


So falten dass die Enden etwas überlappen.


Dieses Teil erst oben absteppen 
und dann auf den Außenstoff 5 cm unterhalb der oberen Kante aufstecken
und annähen.


Dort sollte jetzt eine 6 cm hohe Tütenrolle
hinein passen.
Falls eure ein anderes Maß hat -
bitte das Stoffmaß anpassen.



Dahinter ist dann noch ein kleines Fach für die Zeckenzange
oder eine andere Kleinigkeit.


Auf dem anderen Ende (vorn) mittig ein Knopfloch
für die Kordel steppen und aufschneiden.
(Meines sieht grottenschlecht aus - lag am schlechten Stofftransport!)  :-(


Futterstoff auflegen und unten und oben feststecken -
das Ganze beult jetzt etwas weil der Futterstoff kürzer ist -
und bis auf die Wendeöffnung steppen.


Stoff auseinander ziehen und so -
Naht auf Naht - zusammen legen und stecken.


Damit keine Wulst entsteht die Nahtzugaben der ersten Nähte gegenläufig legen.


Nähte steppen und durch die Öffnung wenden ...


... und dort die Schlaufe aus Gurtband einschieben -
sollte mit zu euer Gürtelbreite passen.


Oben knappkantig absteppen -
dabei die Öffnung mit dem Gurtband schließen
und dann nochmals  3cm tiefer ein 2. mal für den Tunnel absteppen.
Achtung -
diese Naht sollte unterhalb des Knopfloches liegen 
und auch nicht die Tasche auf der Rückseite erwischen!



Kordeln durch den Tunnel ziehen.


Und auch wieder durch den Stopper.


Enden der Kordel so verknoten dass der Beutel gerade ganz geöffnet ist.
Eventuell kürzen und abflammen-
damit sie nicht ausfransen.


Meistens trage ich den Büdel am Gürtel -
das ist so für mich die richtige/bequeme Griffhöhe -
kann ihn aber mit einem Karabiner an die Jacke hängen.


Leckerlies rein und fertig!
Luzie wartet schon auf den Praxistest! ;-)

Nachtrag:  "Schietbüdel" ist Plattdeutsch und heißt übersetzt zwar "Scheißbeutel" -
 ist aber hier im Norden ein  liebes Kosewort für Kleinkinder oder andere liebe Mitbewohner! ;-)